
Am Wochenende des 14. und 15.11.2009 fand in den Räumlichkeiten vom Billardverein Astoria Walldorf der erste 10-Ball Hessen-Cup der laufenden Saison statt. Knapp 60 Spieler aus ganz Hessen und den angrenzenden Bundesländern fanden den Weg in die Doppelstadt. Der Hessen-Cup dient den hessischen Teilnehmern als Qualifikationsmöglichkeit für die Hessenmeisterschaften am Ende der Saison. In vier Vorrundengruppen à 16 Spieler wurden die 16 Teilnehmer für die am Sonntagnachmittag stattfindende Endrunde ermittelt.
Von der Astoria nahmen 12 Spieler am Turnier teil. Julian Thiel, Alexander Elter, Isabelle Krafczyk, Michael Scheffler, Marcel Nicolai und Alexandra Hees verpassten leider den Sprung in die Endrunde.
Gegen 14.00h startete am Sonntag dann die Endrunde. Von den verbliebenen sechs Walldorfer Spielern mussten Denis Neumann und Marc Lambauer sowie Dirk Schlegelmilch und Dennis Rathmann direkt gegeneinander antreten. In der ersten Begegnung behielt Bundesligaspieler Marc Lambauer mit 6:3 die Oberhand und im zweiten Vereinsduell konnte sich Routinier Dirk Schlegelmilch mit 6:1 gegen seinen Mannschaftskollegen durchsetzen. Marlin Köhler unterlag leider denkbar knapp mit 5:6 dem Dieburger Sinan Kodas. Christophe Creter zog durch einen ungefährdeten 6:2 Sieg über den Sprendlinger Matthias Metz ins Viertelfinale ein.
Im Viertelfinale kam es dann zum nächsten Walldorfer Vereinsduell. Marc Lambauer und Dirk Schlegelmilch hieß die Begegnung, in der zum Schluss der Bundesligaspieler Lambauer mit 6:3 das bessere Ende für sich hatte. Christophe Creter spielte am Nebentisch und zog mit einem sicheren 6:1 über Zühtü Uyanik aus Hanau ins Halbfinale ein.
Im ersten Halbfinale traf Senioren-Europameister Holger Gries aus Karben auf Sinan Kodas aus Dieburg. Kodas nahm von Beginn an das Heft in die Hand und spielte sich einen sicheren Vorsprung heraus, ehe er die letzte Kugel zum 6:3 Sieg über Holger Gries versenken konnte.
Im zweiten Halbfinale hatte Marc Lambauer sein drittes vereinsinternes Duell gegen Mannschaftskamerad Christophe Creter. Im Gegensatz zu den vorherigen Partien konnte Marc Lambauer nicht mehr an seine Leistungen anknüpfen und Christophe Creter spielte gewohnt sicher seinen Stiefel herunter. Am Ende stand es etwas zu deutlich 6:2 für Creter, der damit ins Finale einzog.
Im Finale zeigte sich Christophe Creter zu Beginn ein wenig nervös. Zwei vermeidbare Fehler brachten ihn in Rückstand und diesem lief er im kompletten Verlauf des Satzes hinterher. Am Ende sicherte sich Sinan Kodas seinen zweiten Hessen-Cup-Gewinn der laufenden Saison mit 8:5.
Trotzdem können die Spieler der Astoria mehr als zufrieden mit dem Ergebnis sein. Ein zweiter und dritter Platz, sowie vier weitere Spieler unter den letzten 16 zeigen, wie erfolgreich die Vereinsarbeit ist und wie sehr sich Beharrlichkeit auszahlt.
Am nächsten Wochenende steht „spielfrei" im Kalender und eine Woche später muss die Bundesligamannschaft zu den schweren Auswärtsspielen in Stuttgart/Feuersee und Denkendorf antreten.
Foto von www.touch-magazine.net
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