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Der Billard-Verein Astoria Walldorf veranstaltete am vergangenen Wochenende bereits zum siebten Male in Folge einen Damen Grand Prix, der als Möglichkeit zur Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft dient. Gespielt wurde in der Disziplin 9-Ball. Insgesamt 47 Damen aus allen Teilen Deutschlands fanden sich im Vereinsheim der Astoria ein, um in einem zweitägigen Turnier die erste Gewinnerin dieser Turnierserie zu ermitteln.
Von der heimischen Astoria waren diesmal mit Isabelle Krafczyk, Alexandra Hees und Sandra Hauck gleich drei Sportlerinnen vertreten. Doch etwas enttäuschend konnte heuer keine der drei den Sprung in die sonntägliche Endrunde schaffen.
Ein großes Ausrufezeichen setzten bei diesem Turnier jedoch die jüngeren Sportlerinnen. Insgesamt fünf junge Damen unter zwanzig Jahren schafften den Sprung unter die letzten 16. Für ganz nach vorne hat es freilich noch nicht gereicht, aber es ist schön zu sehen, daß man sich um den Nachwuchs in Deutschland keine Sorgen zu machen braucht.
Im Finale standen sich mit Christine Wiechert (BC Schalke) und Diana Stateczny (Barmer Billard Freunde) dann zwei routiniertere Damen gegenüber. Zwischen den beiden entwickelte sich eine spannende und gutklassische Partie, an deren Ende schließlich Wiechert die etwas glücklichere war und sich hauchdünn mit 9:8 durchsetzen konnte.
Auf Platz 3 folgten uniso Sandra Graw (BC Alsdorf) und Susanne Wessel (Barmer Billard Freunde). Beste Hessin war die erst 17-jährige Jasmin Michel aus Fulda, die im Achtelfinale mit 5:7 an Wessel gescheitert war.
Gleichzeitig mit den Damen spielten die Herren in Osnabrück den ersten Grand Prix in der Disziplin 8-Ball. Während Youngster Marlin Köhler und Neuzugang Marc Lambauer bereits in der Vorrunde die Koffer packen mußten, schafften es Christophe Creter und Dennis Rathmann in die Endrunde der letzten 32.
Unglücklicherweise mußten dort beide gegeneinander antreten, wobei sich hier Routinier Creter deutlich mit 9:3 durchsetzen konnte.
Aber auch für den 37-jährigen hingen in der nächsten Runde die Trauben ein wenig zu hoch. Gegen Michael Ruwe (Osnabrück) mußte er sich mit 7:9 geschlagen geben und verabschiedete sich als Neunter aus dem Turnier.
Der normale Spielbetrieb hatte eigentlich Pause, doch die dritte Mannschaft der Astoria trat in der Verbandsliga-Nord zu einem Nachholspiel in Gießen an.
Im ersten Durchgang konnte lediglich Rene Schuster punkten und auch im zweiten Durchgang vermochte nur Jan Lotz für sein Team einen Zähler einzufahren. Peer Wallerius und Holger Kroth waren zwar kurz vor weiteren Spielgewinnen, doch mehr als eine etwas ernüchternde 2:6-Schlappe wollte an diesem Tag einfach nicht herausspringen.
Damit steht das Team mit sechs Punkten im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.
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