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Astoria Walldorf feiert wichtige Derby-Siege Drucken
Geschrieben von Jochen Maurer   
Montag, 28 Januar 2008
In der 2. Pool-Billard Bundesliga-Süd haben die Sportler von Astoria Walldorf am vergangenen Wochenende zwei wichtige Siege im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Die Partien gegen den direkten Widersacher vom BC Wiesbaden – Hin- und Rückspiel wurden an einem Wochenende ausgetragen – endeten mit 6:2 und 7:1 für die Astoria. Die erste Begegnung gegen die Landeshauptstädter sah zunächst nach einer ganz engen Angelegenheit aus. Christophe Creter und Patrick Kämpfner brachten ihre Farben zwar schnell in Front, doch Neuzugang Bahram Lotfy musste eine vermeidbare Niederlage einstecken. Denis Neumann lag derweil hoch zurück, doch kämpfte er sich mit fehlerlosem Spiel heran und sicherte doch noch die 3:1-Halbzeitführung für Walldorf.
Den 2. Durchgang eröffnete auf Wiesbadener Seite Celal Dogan, der mit einem fulminanten 9:0 über den Walldorfer Edelreservisten Shervin Rahimi – immerhin WM-Teilnehmer – hinwegfegte. Kämpfner sorgte dank einer sicheren Vorstellung dann wieder für den alten Abstand, den Denis Neumann nur wenig später in den endgültigen Sieg und den ersten doppelten Punktgewinn dieser Saison verwandelte. Creter’s abschließender Erfolg sorgte dann nur noch für einen Ausbau des Endergebnisses.
Tags darauf wollte man auf Walldorfer Seite dann natürlich alle Tücher ins Trockene bringen und einen zweiten Erfolg gegen den Nachbarn erzielen. Dieses Mal war es Lotfy, der sein Team mit einer sehr guten Vorstellung in Front brachte. Neumann tat es ihm gleich und konnte auf 2:0 erhöhen. Auch Patrick Kämpfner konnte sich mehr und mehr von seinem Widersacher absetzen und letztendlich zum 3:0 verwandeln. Nachdem Kapitän Creter aus einer umkämpften und zähen Partie als Sieger hervorging, war Wiesbaden praktisch geschlagen. Peter Kelm vermochte für sein Team zwar schnell zu punkten, doch Kämpfner, ein sichtlich motivierter Rahimi und schließlich Lotfy sicherten den deutlichen 7:1-Kantersieg.
Damit hat die Astoria nun 6:10 Punkte und ein positives Satzverhältnis (!) auf ihrem Konto, während Wiesbaden als Vorletzter 2:14 Punkte und ein deutlich negatives Satzverhältnis aufweist. 

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Grund zum Jubeln hatte am vergangenen Wochenende auch die Walldorfer Nachwuchsmannschaft. Das Team um Nachwuchs-Ass Dennis Rathmann sicherte sich ungeschlagen den Hessenmeister-Titel der Jugend-Mannschaften und ist damit für die nach Ostern stattfindenden Deutschen Meisterschaften qualifiziert.In der Endrunde, die in Mörfelden ausgetragen wurde, konnte sich das Walldorfer Quartett gegen die Teams aus Fulda 1 und Fulda 2 (je mit einem Erstliga-Spieler in ihren Reihen) und Büttelborn durchsetzen. Zum Team gehörten neben Rathmann noch Marlin Köhler, Christian Roller und Jerome Cezanne. 









In der Verbandsliga Nord musste die dritte Mannschaft am vergangenen Samstag den ersten Punktverlust hinnehmen. Bei ihrem Gastspiel in Limburg kam das Quartett um Dennis Rathmann nur zu einem 4:4-Unentschieden. Dennoch lässt man sich im Walldorfer Lager davon nicht beunruhigen, schließlich weist man zur Saisonhalbzeit stattliche fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger aus.
In der Verbandsliga-Süd hatte die zweite Walldorfer Mannschaft diesmal spielfrei, während die Vierte zum wichtigen Spiel gegen den Tabellenletzten BC Wiesbaden 2 antrat. Nach mühsamen Spiel mit drei vermeidbaren Niederlagen setzte sich das Quintett um Präsident Jochen Maurer aber mit 5:3 durch und hat nun stattliche acht Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. In der Landesliga reiste die fünfte Mannschaft zum Spitzenspiel gegen den PBC Gernsheim. Nach Niederlagen von Christian Roller und Oliver Fortagne stand es bei Halbzeit zunächst 2:2. Doch dann rissen sich die Mannen noch mal richtig zusammen und sicherten sich mit einem 6:2-Endergebnis doch noch die drei Punkte. Nun hat man bereits acht Punkte Vorsprung auf die Verfolger und kann den Meistersekt quasi schon mal kaltstellen. Bermerkenswert die Leistung des erst 15-jährigen Marlin Köhler. In bisher 18 Begegnungen blieb er ungeschlagen.
Die sechste Mannschaft musste in der Landesliga eine herbe 0:8-Schlappe in Ortenberg quittieren. Die Walldorfer Oldies standen allesamt komplett neben sich und schafften nicht einmal den Ehrenpunkt. Dennoch ist der Vorsprung zu den Abstiegsrängen derzeit noch beruhigend.Leider nur zu dritt konnte die siebte Mannschaft in der Bezirksliga antreten und unterlag daher 3:5 gegen den PBC Gelnhausen 3. Lediglich Sven-Lukas Möckel wusste mit zwei Siegen erneut zu überzeugen. Jerome Cezanne sicherte den dritten Punkt. In Sachen Klassenerhalt sollte sich das Team demnächst zusammenreissen, denn im bisherigen Saisonverlauf konnte sich lediglich der junge Möckel hervortun.
Auf und ab geht es wie immer bei der achten Mannschaft in der Bezirksliga. Dieses Mal setzte es eine 2:6-Schlappe gegen den PBC Karben 5. Lediglich Christiane Mommert und Stefan Mieth konnten je einmal punkten. Damit ist das Team im grauen Mittelfeld der Liga angekommen. Erfreuliches gibt es hingegen von der neunten Mannschaft zu berichten. Nach einem 5:3-Auswärtserfolg in Dieburg steht das neu zusammengesetzte Team nun mit zwei Punkten Vorsprung auf einem Aufstiegsplatz. Tom Münker erwies sich mit zwei Punktgewinnen als Matchwinner. Matthias Andree, Remy Ochmann und Kristijan Genrich punkteten je einmal.
Nach einer 3:5-Niederlage in Karben ziert die zehnte Mannschaft in der Kreisliga nun leider das Tabellenende. Christof Weygold wusste wie so häufig mit zwei Siegen zu überzeugen. Einen weiteren Punktgewinn konnte jedoch nur noch Thomas Bybee beisteuern. 

Parallel zum Bundesliga-Spielbetrieb fand in Walldorf noch die Qualifikation für die 9-Ball Hessenmeisterschaften der Damen statt. Für die Astoria waren dabei gleich fünf Damen am Start, wobei Titelverteidigern Isabelle Krafczyk genauso den Einzug in die Final Four geschafft hat wie Sandra Hauck und Neuzugang Alexandra Hees. Christiane Mommert und Kerstin Gotzmann spiegelten mit Rang Fünf und Sieben das hervorragende Ergebnis der Astoria wider.
Die Senioren spielten in Dreieich ebenfalls die Teilnehmer für die Final Four aus. Geschafft hat es letztlich jedoch „nur“ Oskar Gold, während Peter Müller, Jovan Aleksic, Norbert Schunk und Andreas Fresenborg leider auf der Strecke blieben. 
Letzte Aktualisierung ( Montag, 28 Januar 2008 )
 
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